Besuch im Assessmentcenter der Deutsche Bahn Netz AG Nord

Wir trafen uns morgens um 8:20 Uhr mit Herrn Herberg vor dem Gebäude der „DB Netz AG Nord“. Herr Hartmann, Ausbilder für Fahrdienstleiter bei der Bahn, begrüßte uns freundlich im Foyer und leitete uns zum Großen Besprechungsraum. Dort begann unser 5-stündiges „Schüler-Probe-Assessmentcenter.“

Vorort zeigten uns die freundlichen Leiter des Assessmentcenters einen Imagefilm mit interessanten Informationen zur DB, wie z.B., dass täglich über 7 Millionen Fahrgäste in Deutschland mit der DB fahren, dass es 5.232 km an Schienen gibt und dass bei der Deutschen Bahn ca. 25.000 Züge im Einsatz sind. Bei der Deutschen Bahn gibt es über 500 verschiedene Berufe und allein in Deutschland arbeiten mehr als 196.000 Angestellte und Weltweit über 307.000.

Bei der Begrüßung wurden uns die Mitarbeiter des Assessmentcenters vorgestellt. Es gab fünf Beobachter: Frau Malchow, Herr Hartmann (Ausbilder), ein Fahrdienstleiter, ein Student, ein Auszubildender und drei Organisatoren.

Die Aufgaben, die wir zu bewältigen hatten, ähnelten dem eines richtigen Assessmentcenters, wobei die Beobachter uns kriterienorientiert eine Rückmeldung gaben. Die Kriterien die sie beachtet haben waren:

  • Informations- und Kommunikationsverhalten (Wertschätzung)
  • Konflikt-Integrationsverhalten (Kompromissfähigkeit)
  • Selbstreflexion
  • Selbstständigkeit/Initiative
  • Zielorientierung
  • Zeitmanagement
  • Art der Präsentation

Unsere erste Aufgabe war es, die gesellschaftswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Bereiche unserer Schule in der Rolle der Schulleitung zu präsentieren. Wir bereiteten uns in 3er-Gruppen vor, wofür wir 15 Minuten Vorbereitungszeit hatten. Die Präsentation hielten wir jedoch alleine. Dafür gab es drei verschiedene Räume und in jedem saß ein Team von Beobachtern. Die Vorgabe war hier, fünf Minuten lang zu präsentieren, wobei die ganze Zeit ausgeschöpft werden sollte. Unsere MitschülerInnen, als auch wir, waren sehr nervös, zittrig, angespannt und teilweise hektisch, doch die Präsentationen wurden sehr gelobt und alle haben es geschafft einen Vortrag über das Thema zu halten.

Nach einer kurzen Pause schrieben wir einen 20-minütigen Test, in dem unser Allgemeinwissen geprüft wurde.

Als zweite Aufgabe des Tages, sollten wir eine Diskussion in 5er Gruppen führen. Hierbei wurde jedem ein Aufgabenblatt mit der zu vertretenden Meinung gegeben. Erneut hatten wir 15 Minuten Vorbereitungszeit. Die gegebene Situation spielte auf einer Kaffeeplantage namens „Boa Vista“, die einen Umsatzrückgang im letzten Jahr zu verzeichnen hatte und nun eine Maßnahme gefunden werden sollte, um den Ertrag wieder steigen zu lassen.

Anschließend gab es dann erstmal eine große Pause mit Pizza aus der Mensa der Netz AG.

Die letzte Aufgabe war ein Rollenspiel, bei dem nur sechs Schüler in Zweiergruppen teilnehmen konnten und die restlichen beobachtet und bewertet haben. Eine der beiden Akteure hatte die Aufgabe, den jeweils anderen davon zu überzeugen, eine Aufgabe zu erledigen, die sie oder er aus persönlichen Gründen nicht erledigen konnte. Eine nicht ganz einfache Situation und so wurde auch mal heftig gestritten.

Am Schluss gab es eine Feedback Runde mit einer Preisverleihung an die drei besten Teilnehmer im zwischendurch geschriebenen Test. Um das Erlebte festzuhalten, machten wir noch ein Foto vor dem DB Gebäude.

Von: Megan Münch, Alina Morosow 10a

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