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Sprengel Museum Hannover

Sprengel Museum Hannover

Seit Sommer 2005 ist das Kurt-Schwitters-Gymnasium die erste und einzige Partnerschule des Sprengel Museum Hannover.

"Wir müssen Schwitters nicht in der Schule belassen, liebe Damen und Herren. Schwitters zu nehmen als Anstoß, das ist eine Verpflichtung für die Zukunft. Damit ist es nicht erledigt. Damit haben Sie sich den ganzen Ärger jetzt erst mal richtig eingehandelt!"

So lautete vor 10 Jahren der letzte Satz der Festrede von Professor Ulrich Krempel, dem Leiter des Sprengel-Museums Hannover, anlässlich der Namensgebungsfeier des Kurt-Schwitters-Gymnasiums Misburg, das den Künstler als Namenspaten gewählt hat.
Hoffnungen verbanden sich mit diesem Namen. Chancen sollten eröffnet werden, Schule zukunftsorientiert zu gestalten, Statisches als veränderbar zu begreifen. Von ganzheitlichem Denken war die Rede, der Anerkennung von Gegensätzlichem und der Freude an "einem gewissen Unsinn im Leben". Krempel ließ es sich nicht nehmen, der Schule persönlich zu gratulieren.

Die damals geschlossene Freundschaft zwischen dem Gymnasium und dem Museum hielt an, und der "Ärger", den sich die Schule "eingehandelt" hatte, machte Spaß. Kurt Schwitters lebt in der Schule, nicht nur in der Merzhalle und in den Kunsträumen; er lebt im Deutsch- und im Musikunterricht, er lebt bei Festen und Feiern, und er wird im Sprengel Museum besucht. Es gibt keine Schüler des Gymnasiums, die sich nicht an ihre Schwitters-Einführungstage im Rahmen der Programmwoche im Museum erinnern.

Wilde Ehe - feste Beziehung

"Die Freundschaft hat sich bewährt. Was also lag näher, als die wilde Ehe von Schule und Museum zu beenden und in eine geregelte Beziehung zu überführen", so Oberstudiendirektor Dr. Winfried Baßmann, der Leiter des Gymnasiums.

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MERZGEBIETE - Schüler führen Schüler

Das Kurt-Schwitters-Gymnasium füllt die mit dem Museum vereinbarte Kooperation auch ganz aktuell mit Leben. "Schwitters und seine Freunde" verstehen ein knappes Dutzend Oberstufenschülerinnen wörtlich und auf ganz besondere Weise. In Zusammenarbeit mit den Museumspädagoginnen führen sie Schulklassen und Kurse durch die Ausstellung.

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