50 Jahre THIMUN und wir waren dabei!

THIMUN 2018 war wieder fantastisch. Fünf Tage debattieren, damit am Ende standfeste Resolutionen verabschiedet werden können. Dieses Jahr feierte THIMUN das 5O Jahre Jubiläum und zu diesem Anlass eröffnete der König der Niederlande die diesjährige Konferenz und die Prinzessin hielt eine beeindruckende Rede „Girls not Brides“ (Mädchen nicht Bräute). Wir, 10 Schüler*innen des Kurt-Schwitters-Gymansiums, haben dieses Jahr zwei Länder Ozeaniens vertreten:  Tonga und Somoa. Vorbereitet und begleitet wurde diese Fahrt von Frau Krüger-Rieke und Herrn Holst.

Was ist THIMUN überhaupt? THIMUN, kurz für The Hague Modell United Nation, ist eine Veranstaltung von Schülern für Schüler.  Es ist wie ein ganz großes Rollenspiel, in dem die Vereinten Nationen nachgespielt werden. Die Sprache ist ausschließlich Englisch. Viele Schulen aus der ganzen Welt repräsentieren die Delegation eines Staates. In Konferenzen über  beispielsweise Atomwaffen, Umweltschutz oder Menschenrechte, debattieren die Schüler, um die Interessen ihres Staates in die Resolutionen einzubringen. Das Motto der Konferenz 2018 war „BUILDING CIVIL SOCIETY THROUGH EDUCATION”.

Für einen Außenstehenden scheint das ganze vielleicht etwas langweilig und strikt zu sein, immerhin läuft man den ganzen Tag in „formal clothing“ herum und die Konferenz besteht vor allem aus rumsitzen und sich melden, aber nicht drangenommen werden.  Jedoch ist es interessanter als es aussehen mag. So kann man zum Beispiel , wenn man die richtigen Tricks kennt, das Geschehen der Konferenz lenken. Außerdem gehört eine Menge Mut dazu, vor fremden Schülern auf Englisch fachsprachlich eine Rede zu einem komplexen Thema zu halten. Auch die kleinen Dinge machen die Konferenzen aus, so gibt es „note passing“. Hierbei kann man Briefe an andere Delegation schicken, um sich -natürlich nur über Konferenzrelevantes- auszutauschen.

Glücklicherweise bestehen die Tage aber auch nicht nur aus Konferenzen, so wurde die Freizeit genutzt, um Den Haag kennenzulernen. Am beeindrucktesten auf dieser Fahrt war für mich das Humanity House. In diesem Museum haben wir eine Simulation eines Flüchtlings, welcher Asyl sucht, durchgelaufen und auch wenn diese Simulation harmlos im Vergleich zur Realität ist, bleiben mir diese Eindrücke fest im Kopf.

Die THIMUN-AG freut sich auf neue Mitglieder für weitere Konferenzen. Bei Interesse wendet Euch bitte an Frau Krüger-Rieke.

 

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